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9. April 2020

„Wenn alles gut läuft…“

Charlottes Erfolgsgeschichte – ein Update

Wenn alles gut läuft, spricht niemand darüber.
Als ich im letzten Jahr mein tägliches die 6-Minuten-Training übte, war das anders. Einschläge um mich herum hatten ein Umdenken notwendig gemacht. Und ich habe echt gelitten. Dieses Jahr fühle ich mich aufgeräumt und kann Aufgaben effizient erledigen.

Was habe ich in meinem 6-Minuten-Training getan? Die drei Attribute dankbar, pro-aktiv und zielorientiert ließ ich mir morgens durch den Kopf gehen. Nur kurz. Das reichte, um festzustellen, dass ich von meinen Zielen lange nichts mehr vernommen hatte (oder hatte ich sie schon aufgegeben?) und deshalb auch schon einige Zeit nichts mehr dafür getan hatte. Vor allem habe ich aktiv Dankbarkeit und Zuhören trainiert. Ganz nebenbei habe ich meine Zielearbeit effektiviert. Dies hat sich als guter Mix herausgestellt.
In meinem Leben habe ich mehr Vereinfachungen geschaffen. Schon Einstein sagte: „Dinge sollten so einfach sein, wie möglich. Aber nicht einfacher.“ Dies führte zur Arbeitsentlastung und zu mehr Raum für Entspannung. Es läuft auch im Privatleben entspannter und damit in unserer Ehe wirklich gut. Mehr Aufmerksamkeit und Fürsorge für einander ist gegenwärtig.

Was ich vereinfacht habe? Nun es fängt damit an, dass ich für längere Berichte und Texte einen Sprachassistenten nutze. Dies spart viel Zeit und nimmt die Hemmschwelle vor dem langen Tippen. Also kein Grund mehr, große Texterfassungen aufzuschieben. Aufschieberitis habe ich durch mehr Planung eindämmen können. Zugleich schnüre ich meine täglichen Aufgabenpakete so, dass ich die Freude eines tagfertigen Werkes wahrnehmen kann. Dafür benutze ich den Officekalender oder schalte tagsüber zwischendurch das Mailprogramm ab. Hin und wieder eine zusätzliche Aufgabe abzulehnen, gehört für mich dazu. Textnachrichten minimiere ich durch mehr Dialoge. Dennoch ist das tägliche Pensum weiterhin hoch – ab und zu lasse ich dann mal abends alles fallen. Das darf ich! Arbeit ist ja kein Frosch und hopst daher nicht weg.

Privat nehme ich mir gezielt Aufgaben vor, die ich als nächstes managen möchte. Einzelne! Also Miniprojekte. Vertragsgestaltung hier oder Abbestellen nerviger Newsletter da. So hatte ich die Energie, ein Seminargruppentreffen mit zu organisieren. Treffen mit Freundinnen plane ich ein, jede Woche (vor Corona!). Das bringt sehr viele Glücksmomente in mein Leben und zwingt mich zum geplanten Feierabend. Und dann reden wir über das Leben, nicht nur über die Arbeit und lachen gemeinsam.
Jederzeit freundliche Kommunikation gelingt mir einfacher, weil ich immer im Blick habe, wie ich behandelt werden möchte. Das habe ich in meinen 6-Minuten-Trainings geübt und übernommen. Verinnerlicht! Selbst wenn ich unter Druck stehe, gelingt es. – Also es kracht nicht mehr um mich herum und das halte ich für wirkliche Lebensqualität.
Ich tue mehr für mich: Sport, ausreichend Schlaf, Vitamine (auch D) und Magnesium. Wenn ich schlecht schlafe, verordne ich mir für den nächsten Tag einen ausführlichen Spaziergang.
Aber ich sage ja immer: wenn Alles gut läuft, redet keiner drüber.

 

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