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8. April 2020

„30Tagedankbar“

– Miriams Erfolgsgeschichte

„Danke“ sagen lernen viele schon als kleines Kind. Man bekommt etwas in die Hand gedrückt, Mutti mahnt: „Was sagt man da?“ Und – perfekt konditioniert – folgt ein „Danke“. Gutes Kind. Doch Dankbarkeit kann viel mehr sein als eine grundlegende Erziehungseinheit, die man irgendwann durchläuft.

Bewusst wurde mir das bei einem Predigt Slam, fünf Pastor*innen hatten kurze Texte vorbereitet und predigten in einem (durchaus friedlichen) Wettkampf um die Gunst der Gemeinde.

Einer erwähnte dabei folgende Aufgabe: Man sollte 30 Tage lang jeweils drei Dinge aufschreiben, für die man an diesem Tag dankbar gewesen ist. Das konnte alles sein: Eine Tasse Kaffee am Morgen, das perfekte erste Lied im Autoradio auf der Fahrt zur Arbeit, eine nette Begegnung, ein toller Moment in der Natur. Egal was – jeder ist ja auch für andere Sachen dankbar. Wichtig war nur, dass sich die aufgeschriebenen Dinge während dieser 30 Tage nicht wiederholen. Ziel des Ganzen war es, sich selbst einmal vor Augen zu führen, für WIE VIEL wir dankbar sein können. Und damit auch – ganz nebenbei – eine positivere Grundeinstellung zum Leben zu gewinnen.

Das wollte ich probieren. Normalerweise bin ich wahrlich nicht der konsequenteste Mensch. Aber: ich war konsequent dankbar. Nach den ersten Tagen musste ich genauer anfangen, zu überlegen. „Kaffee“ ging nach Tag zwei nicht mehr, „tolle Lieder zum Mitsingen aus dem Radio“ waren ab Tag vier „verbrannt“. Doch das war das Spannende: Zu sehen, wofür man alles dankbar sein kann. Außer Kaffee und Musik. Und das wurde mir dann wirklich bewusst, als ich ein paar Minuten jeden Tag darüber nachdachte.

Nun ist das alles nicht ganz neu, zahlreiche Blogs und Bücher setzen sich mit Dankbarkeit auseinander. Ob nun Anleitungsbuch, Dankbarkeitsglas oder Motivationsfilm: Was hilft, hat hier für mich Recht. Egal, auf welchem Weg man zu mehr Dankbarkeit kommt, das Ziel lohnt sich.

Für mich war der Impuls dieser kleine Moment beim Predigt Slam. Und ich bin sehr dankbar dafür.

 

 

 

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