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17. April 2016

„Fußball macht Freu(n)de“

Lenas Erfolgsgeschichte

Nun stand es also fest. Ich ziehe um. Neue Stadt, neuer Job, neues Leben. Klar freute ich mich darauf, aber ich ging nun mal ohne Freunde. Ein neues soziales Umfeld gibt es nicht einfach von der Stange. Dem Zufall überlassen, ob ich nette neue Menschen kennenlernen würde? Das kam für mich nicht in Frage.

Ich hatte nie so ein richtiges Hobby, habe zwar viel ausprobiert, bin aber bei nichts so wirklich lange hängengeblieben. Wenn ich zurückschaue, habe ich früher gern mit den Jungs aus der Klasse und ein paar Mädels Fußball im Park gespielt. Drei Wochen machte ich sogar ein Probetraining in einem Fußballverein, aber das Umfeld und der Ton untereinander gefielen mir nicht.

Was wäre, wenn ich mit Mitte 30 einfach tun würde, was mir früher Spaß gemacht hat? Fußballspielen und dabei Gleichgesinnte kennenlernen, die vielleicht auch über den Fußballplatz hinaus, nette Gesprächspartner waren?

Mir gefiel die Idee auf Anhieb und ich suchte mir ein paar Vereine in der Umgebung. Zwei machten einen sympathischen Eindruck und so meldete ich mich für ein Probetraining an. Beim ersten Verein wusste ich schnell, dass es hier für mich nicht wirklich passt. Das Training war straff organisiert, fand zwei mal pro Woche statt und es gab jedes Wochenende ein Spiel. Die Mannschaft war auch recht jung, so dass ich mit Mitte 30 schon zu den ältesten Spielerinnen gehörte.

Das Probetraining in dem anderen Verein lief leider auch nicht viel besser – der Trainer pflegte einen ungemütlichen Umgangston, den ich mir im Hobby nicht antun wollte. Und nun? Doch kein Fußball für mich? Ich überlegte schon ernsthaft, mich in einem Fitnessstudio anzumelden.

Ein paar Wochen später erzählte mir ein Arbeitskollege, dass er einmal die Woche Fußballspielen geht – in einer buntgemixten Mannschaft mit Frauen und Männern zwischen 25-55 Jahren. Ab und an finden Freundschaftsspiele, im Sommer ein Stadtturnier und im Winter ein Hallenturnier statt. Alles ohne Leistungsdruck, dafür mit viel Spaß am Fußball. Ich könne gern mal mitkommen und ausprobieren, ob es mir Spaß macht. Gesagt, getan.

Seit zwei Monaten spiele ich jetzt regelmäßig Fußball – wir haben sogar einen Trainer, einen humorvollen und freundlichen Mitsechziger, der uns mit viel Geduld beibringt, wie der Ball noch besser rollt. Oft sitzen wir nach dem Training noch zusammen. Uns alle verbindet der Spaß am Fußball und die Freude am gemeinsamen Erlebnis.

Mit zwei Frauen treffe ich mich jetzt auch außerhalb vom Fußballplatz, denn wir haben festgestellt, dass wir neben dem Fußball noch andere Gemeinsamkeiten haben.

Mach auch aus Deinem Wunsch eine Erfolgsgeschichte! Lass Dich inspirieren durch das APRIL Workbook!