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16. April 2015

BeateKeksbacken_400x284 „Neue Ideen sind die besten Freunde für Veränderungen“

– Beates Erfolgsgeschichte

Als Zwanzigjährige lernte ich an der Universität – zufällig, aber sehr entscheidend – die Methode der Zukunftswerkstatt kennen. Der Name des Workshops lautete „Mit Fantasie gegen Frust und Resignation“. Es ging zuerst um gesellschaftliche Themen wie Städteplanung, Gesundheit, Bildung und dabei nicht darum, die naheliegenden Antworten zu finden und das eventuell gerade eben Machbare zu beschreiben, sondern darum, selbst zu erkennen, was man möchte und als Bürger wirklich will. Gesellschaftliche Träume entwickeln, wünschenswerte Zukunftsbilder entwerfen, die uns inspirieren. Die Kraft dieser Vorstellungen könnte dann auf die wirkliche Welt eine immer stärkere Anziehung ausüben und sie dadurch verändern helfen.

Woher weiß man eigentlich was man will – was man wirklich will?

Natürlich gehörte ich auch zu denen, die ganz genau wissen, was sie nicht wollen. Dabei ging es nicht nur um gesellschaftliche Probleme, sondern auch um ganz persönliche Themen wie Glück, Beruf, Beziehungen, Gesundheit und Geld. Wir starteten dann in der Zukunftswerkstatt, indem wir erstmal aufschrieben, was wir nicht wollen. Kritikphase hieß das und es entstanden lange „Meckerlisten“. Schriftlich hatte ich mich noch nie über das Leben beschwert. Das war merkwürdig, ungewohnt und irgendwie sehr wohltuend, alles, was ich nicht will auf einen Blick zu sehen. Auf jeden Fall war dadurch der Kopf frei.

Im nächsten Schritt übten wir Kreativität. Das klingt seltsam und fühlte sich auch so an. Wir schauten uns dazu in der Theorie verschiedene Kreativitätsmethoden an und wie man Kochrezepte ausprobiert, so probierten wir dann diese Methoden aus. Auf diese einfache Art lernten wir neue Ideen entwerfen, ungewohnte Wege und Lösungen finden.

In der anschließenden Realitätsphase entwickelten wir verschiedene Szenarien für das weitere Vorgehen. Wie würde zum Beispiel eines meiner Probleme in drei Jahren aussehen, wenn sich einfach nichts ändert? Oder wie würde es sein, wenn alles noch schlimmer kommt? Komisch, daran zuerst zu denken! Doch wenn das Schlimmste auf dem Tisch liegt und aus dem Kopf raus ist, dann ist Platz für das Schönste! Wie würde wohl das Szenario meines Problems aussehen, wenn es sich so entwickelt, wie die neuen Ideen in der Kreativitätsphase es gezeigt hatten? Das schien zwar fast unmöglich, aber, was wäre, wenn es doch gelingt? Schöne neue Zukunftsbilder tanzten durch meinen Kopf.

Ich erkannte in diesem Workshop, dass aus Problemen Wünsche wachsen und aus einem großen Wunsch eine Erfolgsgeschichte werden kann! Dieser Gedanke begleitete mich durch mein ganzes Studium.

Mit der Gründung eines eigenen Unternehmens startete ich nach dem Studium in meine Erfolgsgeschichte. Es begann mit Businesskeksen für Firmen in Berlin, der KEKSBANK, und zugleich dem Aufbau einer Berufsberatung „Talentcafé“, die sich speziell an Berufseinsteiger und Berufswechsler wendet.

Auf meinem Weg begegnete ich vielen Menschen, die sich auf unterschiedliche Art und Weise mit Veränderungen und der Gestaltung ihrer Zukunft beschäftigten. Die vielen Gespräche und Diskussionen inspirierten mich. Aus diesen Begegnungen ist dann die Idee entstanden, die gesammelten Erfahrungen weiterzugeben. Gemeinsam mit engagierten Freunden aus der Talent- und Gründerförderung errichteten wir im Jahr 2010 die APRIL Stiftung, um noch mehr Menschen zu ermutigen, sich in Zukunftswerkstätten zu inspirieren – durch frische Impulse und neue Ideen.

Mach auch aus Deinem Wunsch eine Erfolgsgeschichte! Lass Dich inspirieren durch das APRIL Workbook!