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30. April 2019

„ROCK YOUR LIFE“

– Ninas Erfolgsgeschichte

Ich fragte mich schon lange, wie kann man eigentlich das eigene Glück, das man im Leben hat, an andere weitergeben und dadurch dem Leben etwas zurück geben. Dabei dachte ich an meine eigene Kindheit, Eltern die mich während dem Abitur unterstützten und mir ermöglichten zu studieren, was ich möchte.

Vor zwei Jahren zog ich für mein Master Studium nach Bonn, als mir ein Freund von einem Projekt erzählte: „ROCK YOUR LIFE“. Der studentische Verein ist davon überzeugt, dass jeder Mensch – ganz gleich mit welchem sozialen Hintergrund – die Möglichkeit erhalten sollte, seine Fähigkeiten und Talente zu entdecken und zu entfalten. Deshalb steht der Verein Schülern unterstützend zur Seite und hilft ihnen bei ihrer Lebens- und Berufsorientierung. Damit auch sie die Chance bekommen, ihr Leben nach Ihren Wünschen zu „rocken“.

Dies klang nach einem Projekt, wie ich es gesucht hatte, also entschied ich mich einfach, einmal bei einem Treffen vorbei zu schauen.

Bei der ersten Orgasitzung stellte sich dann heraus, dass das Team unbedingt jemanden brauchte, der sich um Unternehmenskontakte und Fundraising kümmerte. Da ich im Bachelor Wirtschaftswissenschaften studiert hatte und durch Praktika in der Beratung einiges an Ideen und Wissen mitbrachte, beschloss ich, gerne dabei zu helfen. Natürlich wollte ich aber auch gerne direkt Schülern helfen. Denn das Hauptaugenmerk von „ROCK YOUR LIFE!“ liegt auf so genannten Mentoring-Beziehungen, in welchen Studierende mit Schülern zusammengebracht werden, um im Rahmen eines vertrauensvollen und lockeren Umgangs untereinander die Schüler bei Ihrer Zukunftsplanung zu unterstützten. Dafür werden, neben einem Unternehmensnetzwerk für Praktika und Ausbildungsplätze für die Schüler, auch Studenten benötigt, welche eine Mentoring Beziehung zu einem Schüler aufnehmen. Wir starten zweimal im Jahr mit 15 Schülern und Studenten in eine neue Mentoring-Beziehung. Diese Gruppe wird von uns dann über ein Jahr begleitet und bekommt bei Schwierigkeiten Hilfe. Jetzt werden einige sich bereits Fragen: Und wo kommen Schüler, Studenten her und wie läuft das Ganze eigentlich ab? Vor ab kann ich schon einmal verraten, dass jeder Jahrgangsstart seine Tücken und Überraschungen mit sich bringt, egal wie gut man sich vorbereitet fühlt.

Nun beginnen wir von Vorne: Als erstes folgt die Studentenakquise. Die erwies sich wie immer etwas schwierig. Letztendlich hatten wir dann 1 Woche vor dem Start mit den Schülern, aber 15 Studenten zusammen – dachten wir zumindest. Denn an dem Tag, als es losgehen sollte, war ein Student nicht erreichbar und wir mussten innerhalb von vier Stunden einen neuen Studenten finden. Zum Glück haben wir eine der besten Mentorinnen in unserem Verein kurzfristig noch finden können und sind letztendlich dankbar dafür. Am Ende ist es aber doch das Gefühl, welches einen glücklich macht, wenn am Ende mal wieder alles geklappt hat und man wieder ein paar Schüler glücklich machen konnte.

Mach auch aus Deinem Wunsch eine Erfolgsgeschichte! Lass Dich inspirieren durch das APRIL Workbook!