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10. April 2017

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„Über das tolle Gefühl, Tore zu schießen“

– Milas Erfolgsgeschichte

Ich heiße Mila und bin gerade 10 Jahre alt geworden. Ich bin eigentlich immer in Bewegung und habe schon immer viel Sport gemacht. Früher war ich im Schwimmverein. Schwimmen hat mir Spaß gemacht. Ich war auch bei zwei oder drei Wettkämpfen dabei und war fast immer die Schnellste. So richtig wohl habe ich mich dabei aber nicht gefühlt. Die Fahrt zum Schwimmtraining und das Umziehen fand ich meistens blöd. Deswegen habe ich auch oft gesagt, ich hätte keine Lust, was meine Mama immer genervt hat. Beim Reiten war es ähnlich. Das habe ich auch ausprobiert. Ich war einmal in der Woche beim Training. Ich mochte es, auf dem Pferd zu sitzen. Aber das Putzen hat mir keinen Spaß gemacht. Ich hatte auch Angst, dass die Ponies nach mir schnappen und war deshalb ziemlich „zurückhaltend“, wie meine Mama gesagt hat. Ich habe mich nicht getraut, so nah am Pony zu sein und dachte auch, ich tue den Ponies weh.

Mit dem Reiten habe ich dann aufgehört. Zum Schwimmen sollte ich aber weiter gehen. Ich wollte aber  auch das nicht so wirklich.

Zu dieser Zeit fing ich an gerne Fußball zu spielen. Ich wollte auch unbedingt in einen Verein. Meine Eltern wollten das zuerst nicht, wegen dem vielen Training und den Spielen und haben gesagt, dass ich erstmal in der Schule spielen sollte, da gibt es eine Mädchen-Mannschaft. Ich wollte aber mehr und mehr spielen und nach einem halben Jahr konnte ich meine Eltern endlich überzeugen, dass ich das wirklich wollte. Ich glaube sie haben gesehen, dass ich beim Fußballspielen immer begeistert war.

Für mich war dann auch sofort klar, bei welchem Verein ich spielen wollte. Ich wollte nur zu den Berliner Amateuren, weil ich da schon oft dabei war, als mein Freund Training hatte.

Ich habe dann letztes Jahr im Mai angefangen bei den E-Juniorinnen zu spielen und wollte kein einziges Training ausfallen lassen. Egal ob es geregnet oder gestürmt hat, ich bin zu jedem Training gegangen und konnte es kaum erwarten, dass es weiter geht. Wir haben im Sommer dann auch im Spielbetrieb gespielt. Wir haben zwar noch oft verloren, aber ich fand das gar nicht so schlimm. Ich liebe es auf dem Platz zu stehen und Fußball zu spielen. Am liebsten bin ich Stürmerin, ich habe auch die meisten Tore geschossen. Im Tor bin ich auch ganz gut, aber das will ich nicht. Das Gefühl, wenn die anderen jubeln, wenn ich ein Tor geschossen habe, ist für mich einfach das Größte. Das kribbelt dann so schön im Bauch.

Im Dezember gab es eine Weihnachtsfeier vom Verein, mit vielen Leckereien und es waren alle Kinder der C, D, und E Mädchen-  und Jungenmannschaften eingeladen. Der Höhepunkt war, als die besten Spieler und Spielerinnen der Mannschaften aufgerufen wurden. Auf einmal hörte ich meinen Namen und war total aufgeregt. Ich wurde als beste Spielerin der E-Mädchen gekrönt. Das war ganz schön cool. Ich stand mit den anderen Kindern auf der Bühne und alle anderen haben geklatscht. Es gab auch einen Pokal und eine Urkunde. Und ein paar neue Schienbeinschoner.

Als meine Mama mich nach der Feier abgeholt hat, konnte sie das garnicht glauben und hat sich wie ich total gefreut. Ein bisschen stolz war sie glaube ich auch.

Und ich erst! Fußball ist einfach das Beste!

Mach auch aus Deinem Wunsch eine Erfolgsgeschichte! Lass Dich inspirieren durch das APRIL Workbook!